section_top
section_navigation_top
section_breadcrumbs
section_component

Ernährungsmedizin

Der Begriff Ernährungsmedizin wird wie folgt definiert: „Ernährungsmedizin ist die Wissenschaft vom Einfluss der Ernährung auf den Funktionszustand des gesunden und kranken menschlichen Organismus sowie vom Einfluss der Krankheiten auf Nahrungsbedarf, -aufnahme und -verwertung.”


Bereits Hippokrates äußerte seine Gedanken und seine Meinung über den Zusammenhang zwischen Krankheit und Ernährung bzw. Gesundheit und Ernährung: „Die Ursachen der Krankheit sind unmittelbar auf innere Schwierigkeiten oder mittelbar auf äußere Einflüsse wie Klima, Hygiene, Ernährung, körperliche Aktivität und Umwelt zurückzuführen.”


Die Ernährungsmedizin beschäftigt sich mit allen Formen der Ernährung, dies bedeutet, dass sie sich sowohl mit der natürlichen, physiologischen Ernährung als auch mit der künstlichen Zufuhr von Nährstoffen (oral – über den Mund; enteral – über den Magen-Darm-Trakt; parenteral – unter Umgehung des Magen-Darm-Traktes, z. B. venös) auseinandersetzt. Aus diesem Grund muss sie von der Diätetik, die sich nicht mit künstlicher Ernährung befasst, abgegrenzt werden.
Das Aufgabenfeld der Ernährungsmedizin umfasst die Heilung, die Linderung sowie die Prävention von ernährungsabhängigen Erkrankungen, krankheitsassoziierter Unterernährung bzw. Überernährung und von Stoffwechselerkrankungen. Dies ist gerade in einer Überflussgesellschaft wie sie vor allem in der westlichen Welt zu finden ist sehr wichtig. Der steigende Anteil von Menschen, die einen BMI von über 30 (BMI – sogenannter Body-Mass-Index vorweisen), führt unweigerlich zu der notwendigen Auseinandersetzung mit diesem Aspekt der Medizin. Hier ist vor allem die Ernährungsprophylaxe von Bedeutung. Um diese und weitere ernährungsmedizinische Aufgaben zu bewältigen, gilt es interdisziplinär zu handeln.


Ernährungsfaktoren wie mangelnde Bewegung und fett- bzw. kalorienreiche Kost verursachen einen Anstieg nicht übertragbarer chronischer Erkrankungen. Die Behandlung dieser Krankheitsbilder ist Aufgabe der Ernährungsmedizin. Dazu gehören u. a. die folgenden Erkrankungen:


Ursache: Nährstoffüberangebot (Überangebot an Makronährstoffen):
o    Adipositas (Übergewicht; Fettleibigkeit)
o    Arterielle Hypertonie (Bluthochdruck)
o    Cholelithiasis (Gallensteine)
o    Degenerative Skeletterkrankungen
o    Diabetes mellitus Typ 2 (Zuckerkrankheit)
o    Fettstoffwechselstörungen
o    Herz-Kreislauf-Erkrankungen – z. B. Koronare Herzkrankheit (KHK) oder Myokardinfarkt (Herzinfarkt)
o    Hyperurikämie (Gicht) – Stoffwechselstörung, die durch einen Harnsäure-Anstieg im Blut gekennzeichnet ist und zu schmerzhaften Kristallbildung in den Gelenken führen kann

Ursache: Nährstoffmangel (Makro- bzw. Mikronährstoffmangel/Nährstoff- bzw. Vitalstoffmangel):
o    Eisenmangelanämie – durch einen Mangel an Eisen, das für die Synthese des Hämoglobins (roter Blutfarbstoff) benötigt wird, kommt es zu einer Anämie (Blutarmut)
o    Osteoporose (Knochenschwund)
o    Struma – Schwellung bzw. Vergrößerung der gesamten Schilddrüse

Sonstige Ursachen:
o    Alkoholismus
o    Intoxikationen (Vergiftungen)
o    Lebensmittelinfektionen
o    Nahrungsmittelallergie

Ihre behandelnden Ärzte

Ihre behandelnden Ärzte für den Leistungsbereich Ernährungsmedizin sind:

Ihre behandelnden Ärzte

Ihre behandelnden Ärzte für den Leistungsbereich Ernährungsmedizin sind:

Dr. Benedikt Fink

Dr. med. Benedikt Fink ist Facharzt für Innere Medizin, Notfallmedizin und Ernährungsmedizin sowie ist zusätzlich als Golf Medical Coach ausgebildet.

Erreichbarkeit

+34 971 68 5333 / Paguera

+34 971 69 5585 / Santa Ponsa

+34 871 57 0606 / Augenklinik

Newsletter

Bleiben Sie mit unserem kostenlosen Newsletter immer auf dem Laufenden und verpassen Sie keine News, Events und Termine mehr!
* Nach der Anmeldung erhalten Sie einen Bestätigungslink auf die von Ihnen angegebene E-Mail-Adresse.
s
section_responsive_slider_logos
section_breadcrumbs
zum Seitenanfang