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Neue Sicht - mit neuen Linsen

Wie auf dem Foto, so kenne ich mich und so auch meine Freunde und Familie. Mit Brille. Die trug ich seit rund 20 Jahren, zuletzt als Gleitsichtbrille quasi immer.

Schon oft während meiner Erläuterungen unseres neuen Lasers wurde ich gefragt, warum ich eigentlich noch eine Bruille trage und meine Antwort war natürlich immer die Gleiche: In meinem Alter ist das Lasern nicht die beste Wahl, weil man am nächsten Tag eine Lesebrille benötigt. Für Menschen, für die das nicht das Problem ist, sondern die anderen Vorteile überwiegen, kann Laser bis in hohe Alter die richtige Wahl sein.

Für mich war es das nicht, ich wollte, wenn, dann ohne Brille  auf alle Entfernungen gut sehen können.

Das das heute möglich ist, habe ich noch vor Monaten nicht gewusst. Dr. Beckers, unser Augenarzt erklärt das mit einem sehr großen Qualitätssprung, den die Linsenentwicklung in den letzten Jahren gemacht hat. Multifokale Linsen gibt es schon länger, aber sie waren in der Vergangenheit noch nicht 100% empfehlenswert.

Jetzt ist das der Fall und ich habe mich sofort entschlossen, dem Thema Brille ein dauerhaftes Ende zu setzen. Beim Sport, Heimwerken, nachts.... das ging alles, war aber nie optimal. Ich hatte rund 2,5 Dioptrien und eine Hornhautverkrümmung, sah also ohne Brille auf allen Entfernungen ziemlich schlecht.

Natürlich hatte auch ich meine Bedenken: OP am Auge, das schreckt erst einmal ab. Aber der Gedanke, dass diese OP ja sowieso später auf mich zukommt, nämlich, wenn ich einen Katarakt (Grauen Star) bekomme (üblich bei 95% aller Menschen im Alter), ließ mich überlegen. Warum soll ich noch 15 Jahre mit der suboptimalen Lösung Brille leben, wenn ich heute schon mehr Lebensqualität ohne haben kann und dann auch keinen grauen Star mehr bekommen kann.

Die Tatsache, dass ich jetzt bis ins hohe Alter ohne Brille auskommen werden, war für mich das entscheidende Argument. Immer vorausgesetzt, dass keine weiteren Augenkrankheiten auftreten.

Jetzt zur OP:
Ich kann alle Menschen verstehen, die Bedenken wegen dieser OP haben, aber man muss wissen, dass das die häufigst durchgeführte Augenoperation weltweit ist. Und das Dr. Beckers schon an die 1000 OPs davon durchgeführt hat. Meine Eltern hatten schon vor 15 Jahren diese OP, damals noch mit anderen Linsen.
Es gibt keinen Grund die OP zu verharmlosen; es bleibt ein Eingriff und es gibt Risiken, über die ich aufgeklärt wurde.

Man bekommt eine schwache Beruhigungstablette vor der OP, wenn man möchte. Die Augen werden weit getropft, mit Tropfen betäubt und, das ist alles und es ist auch ausreichend. Man spürt den Druck der Instrumente, aber es gibt keine Schmerzen. Der Augenarzt sagt immer an, was er gerade macht und das entsprach dem, was ich mir voher angesehen habtte.  Bei uns jüngeren Menschen, ich bin 56, ist die Linse noch weich und muss nicht zerteilt werden, wie beim Katarakt. Sie wird einfach abgesaugt. Der Moment ohne Linse ist komisch, da ich die Lichter, auf die ich geschaut habe, nur noch verschwommen sah. Dann wurde die neue Linse eingeführt und entfaltete sich selbstständig im Auge; sofort war das scharfe Sehen wieder da.  Die Linse wird noch ausgerichtet, entsprechend der vorgesehenen Position (insbesondere bei Linsen, die auch die Hornhautverkrümmung ausgleichen). Nochmal ein leichter Druck beim Verschliessen der Einschnitte durch die operiert wurde und fertig.

Mittwochs das eine Auge, Freitags das Andere, das war die Reihenfolge bei mir. Die Augen sind weit getropft und das macht eine erhöhte Lichtempfindlichkeit, gibt sich aber innerhalb von 24 Stunden. Bei der Nachuntersuchung am nächsten Tag, konnte ich schon 90% mit dem einen Auge sehen, Samstags mittags habe ich auf dem Sofa gesessen und schon auf meinen Kindle mit normaler Schriftgröße gelesen. Heute, eine Woche nach der OP habe ich gemessene  "null" Dioptrien, kann die Buchstaben für 125% lesen und habe nur noch nachts Gewöhnungsprobleme. Lichter haben Koronas, also Lichteffekte um sie herum. Und die Augen und das Gehirn muss sich, wie bei der Gleitsichtbrille vorher, an die neue Situation gewöhnen, das dauert bis zu 4 Wochen, sagt Dr. Beckers. Aber schon heute kann ich sagen, das war 100% die richtige Entscheidung.

Nur die Menschen in meinem Umfeld müssen sich an den Anblick ohne Brille gewöhnen, mir ist das recht.

Aus meiner Funktion heraus als Geschäftsführer des Deustchen FAchart Zentrums, habe ich mir schon mehrfach die OP von "aussen" angesehen, vergrößert und am Monitor sieht man erst, das es wirklich eine Operation ist. Davon merkt man als Patient erstaunlich wenig.

Ich habe bewußt meine Sichtweise und meine Beweggründe geschildert, weniger, um Werbung zu machen, sondern um zu beschreiben, wie es mir dabei erging. In meinen Worten und ungeschönt. Wenn Sie mehr wissen wollen, oder spezielle Fragen haben, sprechen sie mich gerne an.

Erreichbarkeit

+34 971 68 5333 / Paguera

+34 971 69 5585 / Santa Ponsa

+34 871 57 0606 / Augenklinik

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